Entdecken Sie die Magie des Theaters

Dolgesheimer Kultschmiede: Kultur hautnah erleben

Die Dolgesheimer Kultschmiede wurde am 17. Oktober 2001 gegründet und bringt seither jedes Jahr eine Theateraufführung für Erwachsene auf die Bühne – in der Regel ein Stück in drei Akten.

Darüber hinaus bereichern wir das kulturelle Leben mit weiteren Veranstaltungen, die ….

Theateraufführungen

Jährliche Inszenierungen, die das Publikum begeistern und unterhalten.

Kulturelle Events

Vielfältige Veranstaltungen, die Kultur und Gemeinschaft fördern.

Rückblick auf eine gelungene Aufführung

Das Theaterstück zum 25jährigen Jubiläum der Dolgesheimer Kultschmiede e.V. wurde am 10.,11. und 12. April 2026 aufgeführt. Den Zuschauern wurde bereits beim Eintritt in die Schlosshalle von einem Mitarbeiter in edler Robe ein Sekt zur Einstimmung auf einen schönen Theaterabend serviert. Für eine leckere Verpflegung war gesorgt und wer sich in der Halle ein wenig umschaute, konnte sich über die gespielten Stücke des Vereins seit Gründung informieren bzw. daran erinnern.

Mit dem dritten Gongschlag begann dann nach einer Ansprache zu unserem Jubiläum die Krimikomödie in 3 Akten, die mal wieder aus den eigenen Reihen des Vereins geschrieben wurde.

Schon die erste Szene hielt die Zuschauer im Bann. Ein starkes Gewitter und eine in grünes Licht gehüllte Bühne mit einem flackernden Kaminfeuer kreierten eine tolle Atmosphäre. Der alten Gräfin von Wallersberg   wurde von Ihrem treuen, tatterigen Butler Maierhofer der Tee serviert, der leider zu ihrem Tod führte.

So konnte das geplante Stück leider nicht weiter aufgeführt werden. Der ermittelnde Kommissar Haberland teilte den Zuschauern mit, dass sie sich alle bis zur Klärung des Falls zur Verfügung zu halten haben. Die Zuschauer erlebten dann, wie die verstorbene Gräfin verjüngt als Geist in das Schloss zurückschwebte und nur für die Zuschauer sicht- und hörbar die Geschehnisse verfolgte.

Die von Nadja Maurus gestaltete, eines Schlosses würdigen Bühne, wurde hell beleuchtet und der Zuschauer konnte mit dem Kommissar rätseln, wer für den Tod der Gräfin verantwortlich war: Vielleicht der Butler mit Wiener Dialekt selbst, der den Tee serviert hatte, Sofia, die Anwältin der Gräfin oder der Erbe Christian Ruppert, der aus dem Nichts auftauchte? Oder das neugierige Dienstmädchen Charlotte mit Berliner Dialekt? Auch die Bürgermeisterin Rösel-Schrupp, die sich mit allen Mitteln das Schloss unter den Nagel reißen wollte, war eine Hauptverdächtige. Der neue Gärtner Rainer, der als Mädchen für Alles eingesetzt wurde und das Nachbarkind Toni, das den geheimen Schatz im Schloss finden wollte, hatten zumindest auch die Möglichkeit gehabt— genauso, wie alle Zuschauer, die ebenfalls von Kommissar Haberland verhört wurden.  Mit lustigen Schlossführungen wurden die Zuschauer mit in das Stück involviert. Problematisch wurde es, als herauskam, dass die Schlossherrin große finanzielle Sorgen hatte und deshalb Cannabis hatte anbauen lassen. Da diese Lieferung aber verschwunden und die Bezahlung dafür bereits reinvestiert war, spitzte sich die Lage zu. Gut, dass Karsten, der Mitarbeiter der Kooperationsfirma der Stadt sich auf die Seite der „Schlossretter“ schlug und mit einem großen Kostümfest mit einer Spendengala Geld in das Spendenschweinchen kam. Auf dem Fest erschien dann aber auch Max, der Zwillingsbruder des Gärtners, der auf die Cannabislieferung oder die Rückzahlung seines Geldes pochte. Die Gräfin schafft es tatsächlich, ihren Erben auf den Geheimgang mit dem Schatz hinzuweisen. Max riss sich das Spendenschwein unter den Nagel, sperrte Charlotte im Geheimgang ein und die fand in diesem Gang dann tatsächlich den Schatz der von Wallersbergs.

Gelöst wurde der Fall zuletzt von Hilde, der Frau des Kommissar, die diesen immer wieder während des Dienstes anrief. Der Gärtner war, wie so oft, der Täter.

Mit dem Schatz, den Spenden und mit der Vermarktung des Weines „Graf von Wallersberg“ konnte das Schloss gerettet werden und die Gräfin konnte in Frieden „gehen“—doch bei all den aufregenden Geschehnissen nach dem Fest, war der Butler Maierhofer auf einmal verschwunden. Die Gräfin findet in im Ballsaal, wo er friedlich entschlafen war. Auch sein Geist taucht auf und beide können sich nun zusammen auf die letzte Reise begeben.

Zum ersten Mal haben wir unseren Zuschauern die Gelegenheit gegeben, Feedbacks zu senden. Wir sind überwältigt, von den vielen schönen Rückmeldungen.

Seit 25 Jahren spielen wir Theater,  weil es unsere Leidenschaft ist und weil wir Menschen mit unserem Spiel begeistern wollen. Wir können mit Stolz sagen, dass wir eine tolle Theaterfamilie sind, in der jeder sein bestes gibt. Euer Feedback zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Vielen Dank dafür.

2026 | Bühnen- und Kulissenaufbau

Im Jahr 2026 erwacht das alte Schloss zu neuem Leben: Unter dem Motto „Begeisterung im Schloss“ verwandeln engagierte Mitwirkende die historischen Räume in eine lebendige Theaterwelt. Wochen vor der Premiere herrscht reges Treiben – Kulissen werden gebaut, Kostüme entworfen und Lichteffekte getestet.

Die Aufbauaktivitäten sind geprägt von Teamarbeit, Kreativität und Vorfreude. Ob beim Streichen der Bühnenbilder, beim Einrichten der Technik oder bei ersten Proben auf der noch unfertigen Bühne – überall spürt man die Leidenschaft für das gemeinsame Projekt.

So entsteht Schritt für Schritt eine besondere Atmosphäre, in der Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen und das Schloss selbst zur Bühne wird.

Kultschmiede Dolgesheim
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